rHIgM22: Ein neues Immunglobulin fördert die Neubildung von Myelin   KOMMENTARE  
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Neubildung von Myelin

21.02.07 | Forschern der Mayo Clinic in Minnesota, USA, ist es gelungen, die Bildung von neuem Myelin an geschädigten Nerven im zentralen Nervensystem zu fördern. Dies gelang ihnen mit einem rekombinanten humanen monoklonalen Immunglobulin M mit dem komplizierten Namen rHIgM22. Die Experimente wurde an verschiedenen Krankheitsmodellen der Multiplen Sklerose bei Mäusen durchgeführt, Modelle, die die Ausgangsbasis z.B. für die Neuentwicklung von Medikamenten gegen MS darstellen.

Schon die kleinste der getesteten Dosierungen von rHIgM22, in den Bauchraum injiziert, führte bei den Tieren zu einer deutlichen Remyelinisierung. Dabei schien es keinen Unterschied zu machen, ob die Tiere nur eine einzige oder mehrere Injektionen erhielten: Nach etwa fünf Wochen war der Effekt klar zu sehen.

Man weiss, dass rHIgM22 hochgradig spezifisch auf die Mechanismen wirkt, bei denen die am Myelinaufbau beteiligten Oligodendrozyten geschädigt oder geschützt werden. Die Forscher schließen aus ihren Ergebnissen, dass das rHIgM22 den entsprechenden Antikörper in demyelinisierten Arealen direkt anspricht und dadurch einen langanhaltenden Reparatureffekt im zentralen Nervensystem auslöst.

Warrington AE, Bieber AJ, Ciric B, Pease LR, Van Keulen V, Rodriguez M.
A recombinant human IgM promotes myelin repair after a single, very low dose.
J Neurosci Res. 2007 Feb 15


http://www.ms-gateway.de/scripts/pages/1035.php

 

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